2. Mannschaft: Aufstellung Termine 

1 SV Motor Wildau 4 7 22,0
2 SC Friesen Lichtenberg 4 4 7 19,0
3 SG Lichtenberg 3 4 6 21,0
4 SC Zitadelle Spandau 1977 4 4 6 19,5
5 SC Weisse Dame 5 4 4 14,5
6 SV Empor Berlin 4 4 3 15,0
7 SV Mattnetz Berlin 4 4 3 13,0
8 SV Turbine Berlin 2 4 2 14,5
9 SC Eintracht Berlin 4 4 2 11,0
10 TSG Rot-Weiß Fredersdorf 2 4 0 10,5
1. Runde
2. Runde
3. Runde
4. Runde
5. Runde
6. Runde
7. Runde
8. Runde
9. Runde
30.09.2018 
14.10.2018
18. 11. 2018     
09.12.2018






5:3
5:3
3:5
5:3






SV Turbine 2                    : TSG RW Fredersdorf 2
SC Friesen Lichtenberg 4  :  SV Turbine 2

SV Turbine 2                    :  SC Eintracht Berlin 4
SV Motor Wildau              : SV Turbine 2






Ausführliche Ergebnisliste der BMM Klasse 2.4 hier.

Spielberichte:
1. Runde:



Du hast keine Chance - Nutze sie!

Dieses Motto wird uns wohl durch diese BMM-Saison leiten. Am Sonntag hatten wir Fredersdorf 2 zu Gast, eine der wenigen Mannschaften in unserer Staffel, deren DWZ-Durchschnitt nicht um 100 bis 200 Punkte über unserem liegt.
Durch Jananis Einsatz konnte zumindest anzahlmäßig das Fehlen von Hartmut ausgeglichen werden, während bei Fredersdorf das achte Brett frei blieb. Dadurch gewann Janani kampflos und sorgte für das schnelle 1:0. Frank und Richard hatten bald danach ausgeglichene und zugebaute Stellungen, und boten ihren Gegnern - die meisten Fredersdorfer waren übrigens knapp über 17 Jahre alt - Remis, das auch umstandslos angenommen wurde.
Roland, gesundheitlich angeschlagen, hätte gern das gleiche gemacht, sein Gegner lehnte aber ab. Günther hatte eine offensivere Stellung, sein Springer hatte sich aber hinter der gegnerischen Bauernkette etwas vergaloppiert, und so nahm er, auch auf Anraten von Michael Neumann ein Remisangebot an.
Zu der Zeit hatte Joachim kapitulieren müssen, es stand also ausgeglichen 2,5 : 2,5.
Rolands wiederholte Remisangebote wurden nicht erhört, und so kam es zum reinen Bauernendspiel mit gleichem Material  und leichten positionellen Vorteilen für Roland, er brachte seinen Gegner in eine sehenswerte Zugzwangstellung, so dass dieser gleich aufgab.
Bald darauf errang Heiko, der lange gegen seinen um 150 DWZ-Punkte höheren Gegner einen schwierigen Stand hatte, eine Punkteteilung. Damit hatten wir 4 Punkte, und Sebastians Partie am ersten Brett war noch offen. Er bot sofort Remis, das aber sein Gegner nicht annahm, weniger aus Stellungsgründen, sondern weil seine Mannschaft dann verloren hätte. Sebastian hatte die gesamte Partie über nie Nachteile, spielte ruhig weiter und hatte zum Schluss, als sein Gegner die Zeit überschritt, eine Gewinnstellung.
Also 5:3 für uns - ein zufrieden stellender Beginn.



2. Runde





Rechnerisch war uns unser Gastgeber aus Lichtenberg um rund 150 DWZ  Punkte überlegen. Da half kein Lamentieren, wir wollten es so und sahen es als sportliche Herausforderung.

Zuerst begrüßten wir unseren Neuzugang Christian Zenkner, der am 8. Brett eingesetzt wurde. Trotz längerer Praxispause hielt er seinem Gegner tapfer stand. Mußte sich dann aber geschlagen geben.  0:1
Heiko, am 7. Brett,  hatte wenig Probleme und setzte seine Erfolgsserie fort. 1:1
Nun zu den Partien, bei denen die Gegenüber zumindest auf dem Papier deutlich stärker waren:
Günther, Brett 3, ( Gegner +200 Punkte) mußte sich einem mächtigen Angriff auf seine löchrige Rochadestellung erwehren. Lange konnte er es, aber dann... 1:2
Rolands Gegner hatte 300! DWZ Punkte mehr.
Nachdem er ihm einen Doppelbauern verpasst hatte, sah es in seiner Nimzoindischen garnicht so schlecht aus. Doch dann kam die Gabel. 1:3
Hartmut bewies im Analyseraum, daß der Weg zum vollen Punkt nicht weit war. Gegner rund 150 DWZ Punkte +. 1,5:3,5
Achim luchste dem um 273 ! Punkte stärkeren Gegner einen halben Punkt ab. Eine hervorragende Leistung! 2:4
Frank spielte seine Verteidigung sicher.( + 271) Mit etwas mehr Mut wäre mehr drinn. 2,5:4,5
Ganze 333 Punkte hatte Sebastians Widersacher, mit den weißen Steinen, mehr. Lange sah es ausgeglichen aus. Dann bekam der Lichtenberger einen Freibauern, der sehr gefährlich erschien.
Nun stellte Sebastian seinen Springer ungedeckt hin. Was für ein Fehler!
Oder doch nicht? Es zeigte sich: nicht jedes Geschenk sollte man annehmen.Es sei denn, man riskiert ein Dauerschach und Punkteteilung.
Insgesamt fühlt sich das 3 : 5 wie ein Sieg an.