1. Mannschaft: Aufstellung Termine 



1. Runde
2. Runde
3. Runde
4. Runde
5. Runde
6. Runde
7. Runde
8. Runde
9. Runde
1 TSG Oberschöneweide 3 4 8 24,5
2 SF Berlin 1903 7 4 6 21,0
3 SK Zehlendorf 3 4 6 20,0
4 SC Schwarz-Weiß Lichtenrade 4 6 19,5
5 SC Zitadelle Spandau 1977 3 4 4 15,5
6 SVG Läufer Reinickendorf 4 4 15,5
7 Tempelhofer SV Mariendorf 1897 4 2 14,5
8 TSG Rot-Weiß Fredersdorf 4 2 12,5
9 SV Turbine Berlin 4 2 10,5
10 SK König Tegel 1949 5 4 0 6,5
Ausführliche Ergebnisliste der BMM Klasse 1.2 hier

1. Runde
























Auftrakt mit 2,5:5,5
Nachdem klar war, daß wir nur zu sechst antreten werden, war die Zielvorgabe des ML 3 Brettpunkte.
Bis auf Michael hatten alle um 50, 100, 150, ja sogar 200 DWZ-Punkte stärkere Gegner!
Also Start mit 0:2, dann hatte Michaels Gegner schon im 6.Zug remis angeboten, Micheal akzeptierte.
Alle anderen spielten unbeeindruckt auf, nach ca. 1,5 Stunden hatte dann aber Manfred eine Mattmöglichkeit des Gegners übersehen. Die Analyse ergab aber: auch bei Abwehr des Matts war wohl ein Verlust nicht mehr abzuwehren.
Für Sven ergab sich dann anläßlich einer Damenabtauschsituation, die Gelegenheit mal ein Remis anzubieten, welches der gegnerische ML akzeptierte. 1:4.
Wolfgang hatte da schon einen Mehrbauern(isolierter Doppelrandbauer) ergattert. Auch bei Silvio sah es zeitweise mit zwei Mehrbauern sehr vielversprechend aus. Aber zum Schluß ging das Remis duch Zugwiederholung wohl in Ordnung.
Dann ging es ganz schnell: Hartwig hatte erst einen Bauern, dann noch eine Qualität verloren und verlor auch die Partie. Zeitgleich konnte aber Wolfgang seinen Vorteil in einen Sieg verwandeln! Glückwunsch!
Auf Grund der geschilderten Ausgangslage, können die 2,5 Brettpunkte gegen eine sehr starke TSG Oberschöneweide aber als Erfolg gewertet werden. Aber es wird auch in den nächsten Runden schwer bleiben.


2. Runde






























6,5:1,5-Auswärts-Klatsche
Zunächst war es für den ML am Anfang sehr spannend. Da wir nur 7 waren, mußten wir 1 Brett freilassen, dies sollte geschickt erfolgen. Nachdem mir bekannt wurde, wer am 1.Brett von Zehledorf spielt, konnte ich dieses Brett freilassen.
Von unseren 7 Spielern hatten Sylvio und ich deutlich DWZ-stärkere Gegner erhalten, Hartwigs Gegern war etwa gleichstark, alle anderen hatten DWZ-schwächere Gegner. Daher war ich leicht optimistisch.
Zunächst wren auch noch 3 Bretter beim Gegner unbesetzt, zwischenzeitlich hatte ich schon auf ein daraus resultierendes 0:2 gehofft, aber bis gegen 9:25 waren alle da, daher stand es sodann 1:0.
Wolfgang erhielt gegen 10:45 sein Remisangebot, da konnte ich noch nicht allzuviel erkennen, außer bei Manfred sah es recht schlecht aus(Qualität weg, Dame eingedrungen, König herausgetrieben). Wenig später war's dann schon aus. Manfred hat einen sehr schlechten Saisonstart erwischt.
Wolfgang hatte wohl nicht so gut gespielt und gab sich mit dem angebotenen Remis zufrieden => 2,5:0,5.
Dann tat sich ergebnisseitig eine Weile nichts. Ich stand recht aussichtsreich, hatte Figuren des Gegner gefesselt, leider war ich unaufmerksam bei der generischen Umgruppierung, daher konnte dieser einen Bauern gewinnen. Ich entschied mich zum Qulitätsopfer um einen Freibauern zu bilden.
Auch Sylvio hatte schon ins Dame-Leichtfiguren-Endspiel übergeleitet, leider mit 2 Minusbauern.
Michael remisierte, er hatte wohl einen leichten Vorteil nicht realisieren können. Ich konnte im Endspiel mit Turm und Läufer gegen die 2 Türme nicht mehr machen, zumal nun der Gegner seinerseits 2 Freibauern bildete => 4:1 nach 4 Stunden.
Richard hatte aussichtsreich eine Dame gegen Turm + Springer, das war schwierig zu gewinnen. Wegen der aussichtslosen Gesamtlage bot er Remis an. Hartwig hatte sich in katastrophale Zeitnot gebracht und verlor (ihm fehlten noch 3-4 Züge).
Sylvio kämpfte noch tapfer weiter, um zumindest die komplette Zeit aufzubrauchen, bevor er aufgab. Ergebnis: 6,5:1,5, da hatten wir uns mehr vorgestellt.




3. Runde
Unerwarteter Sieg
Wir waren von vorneherein nur 7 Spieler. Da sich die zweite Mannschaft gute Chancen errechnet hatte,
wollten wir diese nicht weiter schwächen.
Auch die Gegner waren zunächst nur zu sechst, wie wir(Hartwig kam etwas später). Aber deren 1.brett erschien noch.
So gabe es zunächst zwei kampflose Punkte, da wir das Brett 1 freiließen und der Gegner von Wolfgang nicht erschien. Also 1:1.
Bei Michael und Hartwig sah es die nächsten Stunden von Weitem irgendwie gleich aus, aber ich habe da nicht so aufmerksam geschaut. Vielversprechend fand ich aber die stellungen von Horst und Manfred.
Bei Günther ging es hin und her. Ich hatte mit Schwarz frühzeitig die Damen abtauschen können und einen feste aber auch defensive Stellung erreicht.
Da ich mit Punkten von Horst(er hatte einen Figur erobert) und Manfred rechnete und auch bei den anderen noch keinen Verlust sah, war ich mit Remis zufrieden. Nachdem mein Gegner zunächst abgelehnt hatte, fiel ihm nach dem Abtausch der Türme, und somit Leichtfigurenendspiel, nichts mehr ein
und er bot seinerseit Remis an.
Wenig später hatte Horst gewonnen, aber leider hatte Hartwig verloren, während ich noch mit dem Gegner analysierte.
Nach vier Stunden gab Michaels Gegner auf, wenig später war das Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern bei Manfred(1 Minusbauer) remis.
Alles fieberte nun bei Günther mit, das war spannend! Und keineswegs klar, zumindest für die Umstehenden! Die zzeit wurde weitgehnd aufgebraucht, aber Günther konnte auch noch mattsetzen!
5:3, dabei hatten wir uns vorher garnicht soviel ausgerechnet.